Geschichte

Der Ort Weickersdorf entstand wohl ca. in der 2. Hälfte des 12. Jh. durch fränkische Siedler, die um die damalige Zeit in die Gegend um Bischofswerda gerufen wurden. Die erste urkundliche Erwähnung stammt schließlich aus dem Jahr 1226, wobei die Rede von „Uikerisdorph“ war.  Große Bedeutung für Weickersdorf, aber auch für die umliegenden Orte Kleindrebnitz und Goldbach, waren die Stolpener Amtsteiche, wozu auch der Weickersdorfer Teich gehörte. Dieser dehnte sich im Niederdorf auf einer Fläche von 10ha bis Kleindrebnitz aus und wurde bis ca. 1800 bewirtschaftet. Anschließend folgte die Trockenlegung.

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Später, im Jahre 1909, erhielt Weickersdorf eine Bahnstation an der Verbindung Dresden – Görlitz, wobei heute noch viele Einwohner durch die günstige, gelegene Bahnanbindung glücklich sind. Im Jahr 1943 wurde festgehalten, das die Dorfgemarkung Weickersdorf stattliche 468ha umfasst. Zur Zeit der Zweiteilung Deutschlands waren der Bau der Pflasterstraße (1946), die Gründung der LPG „Vorwärts“ (1953), die Eingemeindung nach Goldbach (1976), der Bau des Bades (1979) und des heutigen Bürgerhauses (1987) wichtige Stationen in der Chronik des mehr als 780 jährigen Ortes. Nach der Wende wurde im Jahr 1992 der heutige Dorf- und Feuerwehrverein gegründet, welcher neben dem Jugendclub und der Freiwilligen Feuerwehrdas gemeinschaftliche Dorfleben prägt.

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Auf dem Gelände der ehemaligen LPG wurde 1993 im alten Gaststättenkomplex das „DAX-Bistro“ eröffnet, das die Jugend aus der ganzen Umgebung nach Weickersdorf lockte. 1995 wechselte der Besitzer und aus dem „DAX“ wurde die „Moonlight-Disco“. Leider musste die Disco im Jahr 2003 für immer die Tore schließen, zurück bleiben jedoch viele schöne und lustige Erinnerungen. Erwähnung soll hier noch die gemeinsame Eingemeindung von Weickersdorf, Goldbach und Großdrebnitz nach Bischofswerda im Jahr 1996 finden.

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